ShankaraYoga

Yoga - Meditation - Chanting - Massage

Schön, dass du da bist! Yoga, Meditation und das Chanten von Mantras sind seit Jahren meine täglichen Begleiter. Sie schenken mir Freude, Zuversicht und Harmonie. Selbst wenn im Außen alles stürmt. Ich freue mich darauf, diese Erfahrung mit dir teilen zu dürfen. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Praxis. Hari Om Tat Sat. Shankara

Was ist Yoga?

Seit Jahrtausenden wird Yoga in Indien entwickelt, gelehrt und weitergetragen. Ursprünglich als Geheimlehre wurde das Wissen um Yoga mündlich von Lehrer (Guru, ursprüngliche Bedeutung: Vertreiber der Schatten) zu Schüler weitergetragen. Dieses System des Weitergebens nennt man „Gurukula“. Die Dauer einer solchen Ausbildung beträgt traditionell 12 Jahre. Unzähligen Generationen von Yogis und Yoginis haben wir zu verdanken, dass wir heute auf diese komplexe Wissenschaft von der Natur des Menschen zurückgreifen können und davon profitieren dürfen. 


Yoga ist das Auflösen aller mentalen Muster.
Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen.
(Patanjali)

Yoga heißt übersetzt: Einheit, Harmonie, Zusammenführen. In der Theorie des Yoga gibt es eine äußere Realität und eine innere Realität. Die äußere Realität ist uns bestens bekannt, denn wir verbringen täglich sehr viel Zeit damit unsere Sinne darauf zu lenken. Arbeiten, Planen, Studieren, Gespräche, Nahrungsaufnahme, Hobbys, Einkaufen, etc. Die innere Realität wird meist sehr subtil wahrgenommen. Sie zu spüren Bedarf etwas Übung. Aber eigentlich ist es mehr ein Erinnern. Denn als Kleinkinder konnten wir das alle.

Die „Brücke“ zwischen diesen beiden Welten, der Inneren und der Äußeren, ist unser Nervensystem. Alle Yogaübungen befassen sich mit der Kultivierung, Öffnung und Reinigung unseres Nervensystems, mit dem Ziel beide Realitäten gleichzeitig wahrnehmen zu können. Dann, so definiert es Patanjali in seinem Yoga-Sutra (einer der bedeutendsten yogischen Schriften), ruht der Wahrnehmende in seinem „wahren Wesen“.

Yoga ist kein blinder Glaube an etwas was wir nicht wahrnehmen können. Es ist eine Wissenschaft mit klaren und prägnanten Aussagen. Es ist ein Übungssystem, welches den Übenden in erster Linie mit Techniken ausstattet und dann aber sagt: Übe und erfahre selbst! Übernehme selbst die Verantwortung für dein eigenes Glück.


Was ist zu erwarten, wenn man regelmäßig Yoga praktiziert?

  • Ansteigende, dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität
  • Ausschöpfen des eigenen Potenzials von Kreativität, Intelligenz und Lebenskraft
  • Erfahren der Verbundenheit von allem Leben
  • Die Fähigkeit zu fokussieren und loszulassen
Was ist Meditation?

Unser Verstand funktioniert in etwa wie eine Maschine. Er produziert ständig und ununterbrochen Gedanken. Eine Gedankenmaschine könnte man sagen. Diese Gedanken werden von unserem Bewusstsein wahrgenommen. Der Verstand ist nicht das Bewusstsein. Wir sind das Bewusstsein. Wir sind das, was wahrnimmt. Dieser, am Anfang noch als Hypothese anmutende Gedanke, bringt uns zu einer interessanten Vorstellung. Was wäre, wenn die Gedankenmaschine plötzlich zum Stillstand kommt? Was würden wir dann noch wahrnehmen, was würden wir dann erfahren?

Die Antwort ist, wir erfahren unser eigenes Bewusstsein, unser Selbst, die wahre Natur des Menschen ohne die unaufhörlichen Gedankenprozesse des Verstandes. Meditation macht dieses Wortspiel erfahrbar. Es ist die Kernübung des Yoga. Die Folgen davon sind weitreichend.

Jeder ist in der Lage zu meditieren. Niemand ist da eine Ausnahme. Für das Nervensystem des Menschen ist der Prozess der Meditation etwas völlig Natürliches. In fast allen Kulturen gab und gibt es eine Form der Innenschau, eine Form des Einkehrens in die Stille, eine Form der Meditation. Es gibt daher hunderte von Meditationsarten und alle haben ihren Daseinsgrund. Für jeden ist etwas dabei.

Wer regelmäßig meditiert, erlaubt es sich im täglichen Leben inneren Frieden, Kreativität und Energie zu kultivieren. Er erlaubt es sich zum vollen Potenzial seines Wesens vorzudringen und entwickelt eine Art der Freude, die unabhängig von äußeren Erfahrungen ist.
Eine gemeinsame Meditationspraxis ist sehr empfehlenswert. Meditationsgruppen und Kurse gibt es mittlerweile, zum Glück, fast überall. Hier gilt es einfach zu probieren und auf das ‚Gefühl danach‘ zu vertrauen.

Was ist Chanting?

Der Körper des Menschen besteht zu einem Großteil aus Wasser. Wasser hat die hervorragende Eigenschaft Schall, also eine Schwingung, besonders gut zu übertragen. Jeder Klang ist eine Schwingung, ist Energie und hat einen Einfluss auf unser Nervensystem. Entweder direkt über den Hörnerv oder indirekt über den Körper. Man kann sich dem Einfluss von Schallwellen nicht entziehen. Man kann aber entscheiden welcher Art von Schallwellen man sich aussetzt.

Im Kern ist ein Mantra ein jedes Wort was mit Bedacht und voller Hingabe aus dem Herzen heraus gesprochen, gesungen oder gedacht wird. Dabei spielt es keine Rolle aus welcher Sprache dieses Wort stammt. Ein Beispiel für ein deutsches Mantra ist das Wort „Ja“. Oder das Wort „Release“ im Englischen.

Traditionell werden Mantras jedoch in Sanskrit gesungen, also gechantet, oder rezitiert. Sanskrit ist eine der ältesten Sprachen der Welt, von der man sagt, sie sei aus den Mantras hervorgegangen. Die Mantras selber wurden in tiefer Meditation von den Rishis vor tausenden von Jahren empfangen. Sanskrit besitzt 50 Buchstaben wobei jeder eine ganz exakte und fest definierte Aussprache hat. Die exakte Aussprache ist von großer Bedeutung, denn sie erzeugt einen ganz bestimmten Ton und damit eine bestimmte Frequenz.

„Lokah Samastah Sukhino Bhavantu“
(Mögen alle Wesen in allen Welten Glück und Zufriedenheit erfahren)

Wer ein Mantra rezitiert oder singt erzeugt in sich und im Umfeld einen Schall, eine Frequenz. Dabei dient der Körper als Resonanzraum, welcher die Schwingung verstärkt. So verstärkt sich auch der Einfluss auf das Nervensystem, selbst wenn das Mantra nur im Geiste aufgesagt wird. 

„Ein Mantra ist eine, in eine Klangstruktur eingeschlossene, mystische Energie.“

Die inhaltliche Bedeutung ist für Menschen die sich mit Spiritualität und Religion beschäftigen sicher interessant. Sie zu wissen ist aber keine Bedingung für deren Wirkung und kann ihr auch manchmal im Wege stehen. Viel Wissen, schafft viele Gedanken. Das Gefühl ist hier wieder mal von größerer Bedeutung. Wie fühlt es sich an Mantras zu hören oder gar selbst zu singen? Mas macht das mit mir? Was verändert sich?

Das Chanten gehört zum Bhakti-Yoga und ist eine starke herzöffnende Praxis. Wer aus voller Hingabe heraus ein Mantra wiederholt, kommt mit jedem Wiederholen eine Ebene tiefer, ein Schritt näher zu seinem Herzen, seinem Selbst und zur Ursache des Klangs.

„Die Ursache allen Klangs ist die Ruhe. Die reine Stille des Herzens und des Geistes.“

Kommen viele Menschen zusammen und singen oder rezitieren gemeinsam Mantras, so geschehen zuweilen die wundersamsten Dinge. Doch dies ist wie immer eine Sache zum selber Probieren.